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Die Steinprinzessin
von Jörg Kastner

Genre: Fantasy
Reihe: ----
Verlag: rororo (2002)
Sprache: deutsch
übersetzung: ----
ISBN: 978-3499241574
Bindung: Taschenbuch
Seiten: 350
Kurzbeschreibung: Die Steinmenschen sind in Sorge: Ihre Prinzessin ist in der Gewalt der Steinbrecher, die die UNterwerfung der Steinmenschen fordern. Nur einer kann sie befreien: Pierre, der Sohn der Steinprinzessin. Doch er ahnt nichts von der Existenz der Steinwelt, denn er lebt auf der Oberwelt. Kann er die Steinmenschen retten?
Erster Satz:
Mit weit geöffneten Augen lag sie auf der kalten Steinplatte und starrte in die Dunkelheit.
Rezension:
Dieses Buch richtet sich vorwiegend an Kinder und Jugendliche und soll mit vielen gefühlvollen Ideen die beiden Regierungsformen Demokratie und Monarchie
näher bringen. Die politischen Details fließen in die Geschichte um Pierre - dem Hauptdarsteller - und der Steinwelt mit ein. Der Hauptdarsteller - männlich,
pubertär, ahnungslos - wird in den typischen Kampf Gut gegen Böse miteinbezogen. Die Figuren schaffen meiner
Meinung nach leider nicht den Spung über das Plastische hinaus - haben keine Tiefe, obwohl sie ganz hübsch in Szene gesetzt wurden und man einigermaßen gut
nachvollziehen kann, warum sie sich in eine bestimmte Richtung entwickeln und worin sich ihr Handeln begründet.
Das Buch ist durchaus lesenswert und hat eine schöne Geschichte, aber es bleibt nur ein Zeitvertreib. Weder ist es besonders spannend, noch fesselt die
Geschichte an sich den Leser. Abgesehen davon liegt dem Ganzen ein einfaches, oft wiederholtes Gerüst zugrunde und das Niveau bleibt
kinderfreundlich, vertretbar und gewaltfrei. Was durchaus positiv ist, wenn man das Zielpublikum bedenkt. Manche Übergänge sind gelungen und nicht ganz so
vorhersehbar, alles in allem bleibt die Story aber ohne herausragende Momente.
Eine kurzweilige und gefühlvolle Geschichte, allerdings keine spannungsgeladene Fantasy.
Bewertung:
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